Venus: Wie sich junge Grabenbruchsysteme auf der Venus identifizieren lassen
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Mithilfe neuartiger Computermodelle haben Forschende die Grabenbruchsysteme auf der Venus untersucht. Danach zeichnen sich Grabenbrüche jüngeren Datums durch hohe und breite Flanken aus, während sich
ältere absenken und weniger hoch sind. Die Ergebnisse dürften auch für die Planung künftiger Missionen zur Venus interessant sein. (27. Juli 2026)
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VLT: Ein Brauner Zwerg mit Begleiter
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Mithilfe des Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte ESO wurde nun im Sternsystem CD-35 2722 ein ungewöhnliches Objekt entdeckt: Der Braune Zwerg, der den Zentralstern umkreist, könnte
über einen Begleiter verfügen. Bestätigt sich der Fund, wäre dies der erste "Mond", der außerhalb des Sonnensystems entdeckt wurde. (24. Juli 2026)
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RAMSES: Magnetische Messungen auf der Oberfläche von Apophis
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Wenn der Asteroid Apophis am 13. April 2029 an der Erde vorbeifliegt, soll das nicht unbemerkt bleiben, ganz im Gegenteil: Der 340 Meter durchmessende Brocken wird gründlich überwacht und erforscht
werden - von der Erde und aus dem All. So soll etwa ein Magnetometer direkt auf seiner Oberfläche geophysikalische Messungen durchführen. (23. Juli 2026)
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Space Innovation Cup: Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht
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Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz. Bislang haben sie aber eine geringe Reichweite, die per Satellitenverbindung
gesteigert werden könnte. Im Rahmen des Space Innovation Cup des DLR werden Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht. (22. Juli 2026)
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LISA: Albert-Einstein-Institut entwickelt Schlüsselkomponenten
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Das Weltraum-Observatorium für Gravitationswellen LISA soll ab den 2030er Jahren vollkommen neue Informationen über das Universum sammeln. Derzeit werden die Satelliten und ihre hochpräzisen
Messinstrumente entwickelt. Am Albert-Einstein-Institut in Hannover und Potsdam sollen Schlüsselinstrumente für LISA entstehen. Dafür gab es nun die entsprechenden finanziellen Mittel. (21. Juli
2026)
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Einstein Telescope: Gemeinsame Bewerbung von Sardinien und der Lausitz
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Wo soll das Einstein Telescope entstehen, das ab Mitte der 2030er Jahre neue Maßstäbe bei der Beobachtung von Gravitationswellen setzen soll? Jetzt haben deutsche und italienische
Forschungseinrichtungen vereinbart, für den Aufbau des Einstein Telescope zu kooperieren. Geplant sind zwei L-förmige Messanlagen für Gravitationswellen – eine in der Lausitz und eine auf Sardinien.
(20. Juli 2026)
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IRAM: Geschwindigkeitsunterschiede im Gas eines entstehenden Sterns
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Ein internationales Team hat erstmals eine beobachtbare Signatur ambipolarer Diffusion in einem prästellaren Kern gefunden. Der Befund basiert auf hochaufgelösten spektralen Beobachtungen des dichten
Kerns L1544 mit dem IRAM-30-Meter-Teleskop. Die Beobachtungen können helfen, die Rolle von Magnetfeldern in der frühesten Phasen der Sternentstehung besser zu verstehen. (17. Juli 2026)
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Mars: Identifikation von Lebensspuren auf dem Mars ist komplex
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Die Suche nach Spuren von Leben außerhalb der Erde gehört zu den zentralen Herausforderungen der modernen Planetenforschung. Ein internationales Forschungsteam hat nun untersucht, welche Spuren Leben
auf dem Roten Planeten hinterlassen könnte – und gezeigt, wie schwierig es sein dürfte, diese Spuren auch eindeutig zu interpretieren. (16. Juli 2026)
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VLT: Ein neuer Planet im Beta-Pictoris-System
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Um Beta Pictoris wurde durch direkte Abbildung ein weiterer, sehr lichtschwacher Planet entdeckt. Beta Pictoris d gehört damit zu den masseärmsten Exoplaneten, die je von der Erde aus direkt
abgebildet wurden. Der Planet hatte sich jahrelang in den Daten verborgen. Beta Pictoris ist erst das zweite System, in dem mehr als zwei Planeten direkt abgebildet werden konnten. (15. Juli 2026)
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Hayabusa2#: Hochgeschwindigkeitsvorbeiflug an Mini-Asteroid Torifune
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Die japanische Raumsonde Hayabusa2 passierte am 5. Juli 2026 den 450 Meter großen Asteroiden (98943) Torifune. Der Vorbeiflug fand in circa einem Kilometer Distanz mit einer Geschwindigkeit von
18.000 Kilometern pro Stunde statt. Die Sonde soll 2031 am vermutlich nur elf Meter durchmessenden Asteroiden 1998 KY26 ankommen. (14. Juli 2026)
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Raumfahrtmedizin: Was Mondstaub für Menschen gefährlich macht
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Wie reagiert die menschliche Lunge auf Staub vom Mond? Diese Frage beschäftigt die Raumfahrtmedizin seit Apollo-Astronauten sich über eine Art Mondheuschnupfen beklagten. Nun wurde ein
dreidimensionales Modell menschlicher Bronchien entwickelt. Mondstaub könnte danach die natürlichen Reinigungsmechanismen der Atemwege stärker als irdischer Feinstaub beeinträchtigen. (13. Juli 2026)
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Radioastronomie: Bislang unbekannte Strukturen im Orionnebel
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Mithilfe zweier der weltweit leistungsstärksten Radioteleskope wurden bislang verborgene Strukturen innerhalb des Orionnebels entdeckt. Die Beobachtungen lieferten die bislang schärfsten Karten des
neutralen Wasserstoffs in dieser Region massereicher Sternentstehung und zeigten die komplexe Wechselwirkung von Sternentstehungsgebieten mit ihrer Umgebung. (10. Juli 2026)
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