Messier 20 Trifidnebel / NGC 6514

Messier 20 Trifidnebula / NGC 6514  - M 20 Trifidnebel  MeixnerObservatorium
Messier 20 Trifidnebula / NGC 6514 - M 20 Trifidnebel MeixnerObservatorium


Teleskop: Celestron CPC 11GPS

Kamera: Canon EOS 1000 Da

Montierung: Celestron HD Pro Wedge

Software: DeepSkyStacker, Adobe Photoshop CS5

Auflösung: 2661x1847; Datum: 19. Juli 2014;

Frames: 65x30" Aufnahmedauer: 33 min.

Durchschnittliches Mondalter: 22.05 Tage

Durchschnittliche Mondphase: 51.03%

RA Zentrum: 270,632 Grad DEC Zentrum: -22,962 Grad Pixel Skala: 2,117 Bogensekunden / Pixel Ausrichtung: 172,539 Grad Field radius: 0,952 Grad

Standorte: Heimsternwarte, Wals, Salzburg, Österreich

Auf einem Blick:


Sternbild Schütze
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension 18h 02m 23s [1]
Deklination −23° 01,8′ [1]
Erscheinungsbild
Scheinbare Helligkeit (visuell) 6,3 mag  [1]
Scheinbare Helligkeit (B-Band) 6,75 mag  [1]
Winkelausdehnung 28,0'  [2]
Ionisierende Quelle
Bezeichnung HD 164492  
Typ Stern  
Physikalische Daten
Zugehörigkeit Milchstraße  
Rotverschiebung −0,000007  
Radialgeschwindigkeit −2,13 km/s  
Entfernung [2] 5200 Lj
(1600 pc)
Geschichte
Entdeckung Charles Messier
Datum der Entdeckung 1764
Katalogbezeichnungen
 M 20 • NGC 6514 • OCISM 2

Objektinformation:


Der Trifidnebel (auch als Messier 20 oder NGC 6514 bezeichnet) ist ein Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Schütze.

Der Name stammt von dem lateinischen Wort trifidus „dreigeteilt, dreigespalten“, da eine dunkle Staubwolke (Barnard 85) den Nebel dreiteilt.

Der Trifidnebel ist ein Ort der Sternentstehung (H-II-Gebiet) mit einer scheinbaren Helligkeit von +9,0 mag und einer Flächenausdehnung von 28' × 28'.

Die Ionisation des Hauptnebels erfolgt durch den heißen Stern HD 164492, welcher zum O7 Typ gehört. Im Inneren des Nebels verstecken sich noch einige, nur im Infraroten sichtbare massereiche Protosterne.

Wegen seiner südlichen Position ist der Nebel in Mitteleuropa nicht besonders gut zu beobachten.

Er ist ca. 2660 Lichtjahre von der Erde entfernt und seine scheinbare Helligkeit beträgt 6.3 mag.

Entdeckt wurde er von Charles Messier am 5.6.1764.

Der Nebel besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil weist die charakteristischen Merkmale eines Emissionsnebel der andere die Merkmale eines Reflexionsnebels auf. Der Hauptnebel (hier rot) wird durch den heißen Stern HD 164492 (Spektraltyp O7) ionisiert, und strahlt in der roten Farbe der Hα-Linie. Der blaue Stern HD 164514, der nördlich des Hauptnebels liegt, ist nicht so heiß wie beispielsweise HD 164492. Sein Licht wird durch einen Reflexionsnebel (hier blau) reflektiert.

Die Dreiteilung des Emissionsnebels entsteht durch die drei Staubbänder, die vom Zentrum nach außen führen. Sie heben sich vom leuchtenden Hintergrund ab. 

Im Inneren des Nebels lassen sich einige massereiche Protosterne finden, die nur im Infrarot sichtbar sind. Außerdem ist der Trifidnebel, zumindestens im Hauptnebel, ein Ort intensiver Sternenentstehung.

 

Erste Aufnahmen entstanden am  Crossley Reflector des Lickobservatoriums.

Messier  20 Trifidnebula Objectidentification / M 20 Trifidnebel Objektidentifikation MeixnerObservatorium
Messier 20 Trifidnebula Objectidentification / M 20 Trifidnebel Objektidentifikation MeixnerObservatorium
 Messier 20 Trifidnebula inverted image / M 20 Trifidnebel invertierte Aufnahme MeixnerObservatorium
Messier 20 Trifidnebula inverted image / M 20 Trifidnebel invertierte Aufnahme MeixnerObservatorium
Finderchart - Messier 20 Trifidnebula / Aufsuchkarte M 20 Trifidnebel  MeixnerObservatorium
Finderchart - Messier 20 Trifidnebula / Aufsuchkarte M 20 Trifidnebel MeixnerObservatorium
Für eine richtige Darstellung unserer Aufnahmen sollte der Monitor so kalibriert  sein das die Farbstufen schön getrennt angezeigt werden.
Für eine richtige Darstellung unserer Aufnahmen sollte der Monitor so kalibriert sein das die Farbstufen schön getrennt angezeigt werden.

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