NGC 6992/6995/ IC 1340 East Veil Nebula

NGC 6992/6995 and IC 1340  - MeixnerObservatorium
NGC 6992/6995 and IC 1340 - MeixnerObservatorium

Teleskop: Celestron CPC 11

Kamera: Canon Eos 1000 Da

Montierung: Celestron HD Pro Wedge

Brennweitenreduzierung: Starizona Hyperstar 3 for C11

Software: Pleaides Astrophoto Pixinsight 1.8; PS CS4

Filter: Keiner

Zubehör: Lacerta MGEN2 mit 8x50Sucher

Datum: 23. August 2015

Frames: 10x60"

Aufnahmedauer: 1.0 Stunden

Durchschnittliches Mondalter: 2.91 Tage

Durchschnittliche Mondphase: 9.27%

Standorte: Heimsternwarte , Salzburg, Wals, Österreich

Veil nebula (Mikael Svalgaard)

 Bild oben: Mikael Svalgaard

 

Aufnahme mittels Linienfilter für ionisierte Gase: Hα, SII, OIII

 

Das linke, oberhalb der Mitte befindliche helle Filament wird mit NGC 6992 und 6995 bezeichnet, die angrenzende darunterliegende Struktur mit IC 1340; das rechte helle Filament mit NGC 6960 und der danebenliegende Stern mit 52 Cygni. Die beiden dazwischenliegenden Filamente tragen die Bezeichnung NGC 6974 (oben, mittig) und rechts davon, etwas heller und größer, NGC 6979.

Objektinformation:

 

NGC 6960 wird wegen seiner Form auch als Sturmvogel bezeichnet und ist ein Teil des Cirrusnebels. Der Cirrusnebel selbst ist etwa 1470 Lichtjahre entfernt und ist auch als Schleiernebel oder im Englischen als Veil Nebula bekannt.

Der Cirrusnebel ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil der Schwan-Schleife, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1.500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden. Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 18.000 Jahren stattfand.

Diverse Teile des Überrests haben verschiedene NGC- und IC-Nummern. So gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340 alle zur selben Struktur.

Der Nebel wurde am 5. September 1784 von William Herschel entdeckt. Er beschrieb ihn als: „Extended; passes thro' 52 Cygni... near 2 degree in length“; den östlichen Teil als „Branching nebulosity... The following part divides into several streams uniting again towards the south.“ Untersuchungen Erste Photographien wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Isaac Roberts angefertigt und veröffentlicht.

Der Nebel ist aber trotz seiner Gesamthelligkeit von circa 7 mag wegen seiner großen Flächenausdehnung von 230' × 160' für Amateurastronomen nicht leicht zu beobachten; hilfreich sind Linienfilter für ionisierte Gase, um ihn von dem Licht der Hintergrundsterne zu separieren. In wissenschaftlichen Studien, insbesondere im kurzwelligen Spektralbereich, tritt der Nebel deutlich hervor.

 

Position
ÄquinoktiumJ2000.0Epoche: J2000.0
Rektaszension 20h 45m 38,0s [1]
Deklination +30° 42′ 30″ [1]
Erscheinungsbild
Scheinbare Helligkeit (visuell) 7.0 mag  
Winkelausdehnung 3° 
Ionisierende Quelle
Physikalische Daten
Entfernung  1470 Lj
Durchmesser 100 Lj
Geschichte
Entdeckung William Herschel
Datum der Entdeckung 5. 9. 1784
Katalogbezeichnungen
 NGC 6960, 6974, 6979, 6992, 6995 • IC 1340 • 
Caldwell 33/34

 

Textquelle: z.T. Wikipedia

NGC 6992/6995 and IC 1340 annotated image - Objektidentifikation  MeixnerObservatorium
NGC 6992/6995 and IC 1340 annotated image - Objektidentifikation MeixnerObservatorium
NGC 6992/6995 and IC 1340 inverted image - invertierte Aufnahme  MeixnerObservatorium
NGC 6992/6995 and IC 1340 inverted image - invertierte Aufnahme MeixnerObservatorium
NGC 6960 - Finderchart / Aufsuchkarte  MeixnerObservatorium
NGC 6960 - Finderchart / Aufsuchkarte MeixnerObservatorium
Aufnahme des Filaments (NGC 6992, 6995) von Roberts mit einem 50-cm-Newton-Teleskop, 1899
Aufnahme des Filaments (NGC 6992, 6995) von Roberts mit einem 50-cm-Newton-Teleskop, 1899